Gleich viermal erlitt Oskar heute schwerste Verletzungen bei Frontalunfällen an denen er mindestens zweimal gestorben wäre.
Ganz gelassen und ruhig konnten heute hunderte Schülerinnen und Schüler der Garl-Gotthard-Langhans-Schule Verkehrsunfälle beobachten und eigene Schlüsse für ihr Verhalten im Straßenverkehr ziehen.
Möglich machte das eine Demonstrationsveranstaltung zum Thema Kfz-Unfallsituationen und Personenschäden. Die Veranstaltung wurde in Kooperation der CGLS mit der Verkehrswacht Wolfenbüttel und dem Gemeinde-Unfall-Versicherungsverband (GUV) Braunschweig organisiert. Die Ausführung der Crash-Tests erfolgte durch die Verkehrswacht Minden-Lübbecke e.V.
Noch relativ unspektakulär waren die ersten Vollbremsungen bei 30 und 50 km/h,
aber dann kam Oskar der Dummy (ca. 1,85 m groß und etwa 90 kg schwer) ins Spiel.
Als Fußgänger stand er dem 30 km/h schnellen Kleinwagen im Weg.
Resultat: Schrecklich!
Die Stoßstange des Fahrzeuges rammte die Kniekehlen des Fußgängers,
Oberkörper und Kopf schlugen auf Motorhaube und Windschutzscheibe und
nach 2,5 m Flug prallte der Dummy vor dem Auto auf das Pflaster.
Bei nur 30 km/h!
Die Simulation wurde unter gleichen Bedingungen wiederholt,
nur die Geschwindigkeit wurde um 20 km/h erhöht.
Also 50 km/h, Höchstgeschwindigkeit in geschlossenen Ortschaften!
Ergebnis: Unfassbar!
Jetzt war die Wucht des Aufpralls so groß,
dass sich der Dummy (Fußgänger) auf der Motorhaube überschlug und nach ca. 20 m
Flug auf der Straße zum Liegen kam.
Oskar musste noch zweimal herhalten.
Diesmal als Fahrradfahrer!
Er wurde wieder mit 30 und 50 km/h von hinten angefahren.
Bilanz: Die Bilder zeigen es!
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